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Karibisches Flair - Alles über das Flüssige Gold

Kein Getränk verkörpert den typischen Flair der Karibik so sehr wie Rum. Feiner Sandstrand, türkisblaues Meer, Palmen und die rhythmischen Klänge von Salsa im Ohr. Die Grundlage für Rum, das Zuckerrohr, hat seinen Ursprung aber eigentlich in Asien.

Die Menschen in der Karibik nennen ihren Rum auch "Flüssiges Gold". Für die typischen karibischen Cocktails wird allerdings eher die weiße Variante verwendet. Alles Wissenwerte über Geschichte und Herstellung von Rum erfahren Sie hier.

Die Ursprünge des Rum

  • Bereits im 1. Jahrhundert nach Christus wurde das Zuckerrohr aus Asien in den nahen Osten transportiert. Von dort brachten Händler die Pflanze weiter nach Europa. Bis sie ihre Weiterreise in die Karibik antreten konnte, vergingen etliche Jahrhunderte, bis sich Christoph Kolumbus aufmachte, die neue Welt zu entdecken.
  • So gelangte das Zuckerrohr Ende des 15. Jahrhunderts nach Mittelamerika und trat dort seinen Siegeszug an. Die Produktion von Rum war zunächst aber noch kein Thema. Für die Gewinnung von Zucker verbreitete sich die Pflanze aber sehr schnell. Die Plantagen wuchsen wie Pilze aus dem Boden.
  • Die Entdeckung der Pflanze für die Rumgewinnung war reiner Zufall. Bei der Zuckerproduktion fiel auf, dass das Abfallprodukt Melasse bei Kontakt mit Wasser anfing zu gären. So begann man, den ersten Rum zu destillieren. Im Jahr 1661 wurde Rum auf Jamaika erstmals urkundlich erwähnt. Heute nimmt die Karibik bei der weltweiten Rumproduktion den Löwenanteil ein. 4 von 5 Flaschen Rum stammen von dort.

Produktion von Rum - So wird´s gemacht!

Am Anfang steht immer frisches Zuckerrohr. Aus den zerkleinerten Stücken der Pflanze presst man den Saft heraus. Die bereits erwähnte Melasse entsteht durch die Auslösung von Zuckerkristallen durch Zentrifugen.

Diese Melasse ähnelt im Aussehen einem sirupartigen, braunen Saft, der als Grundlage für fast jeden Rum dient, der weltweit hergestellt wird und "Rhum traditionel" genannt wird. Einige wenige Arten von Rum verarbeitet man direkt aus dem gepressten Saft. Diese bezeichnet man als "Rhum agricole".

Der Melasse wird dann Wasser und das sogenannte "Skimming" beigemischt. So nennt man den Schaum, der bei der Herstellung von Zucker entsteht. Dieser bestimmt auch das für den Rum so typische Aroma. Der entstandene Sud benötigt dann 24 bis 72 Stunden zur Gärung in riesigen Tanks aus Holz, Metall oder auch Beton. Aus der entstandenen Maische wird nun destilliert. Bei der Destillation unterscheidet man zwei Verfahren. Brennblasen aus Kupfer, die auch "Pot Stills" genannt werden, setzt man dann ein, wenn man schwere, aromatische Sorten herstellen möchte. Brennsäulen, sogenannte Column Stills" benötigt man für die Produktion von leichteren, milden Sorten. 


Bei beiden Varianten entsteht unmittelbar weißer Rum. Diesen kann man entweder dementsprechend verdünnen, um ihn auf den gewünschten Alkoholgehalt von 40 bis 50 Volumenprozent zu bringen, oder man lagert ihn. 

Im ersten Fall geht der Rum als "Rhum Blanc" sofort in den Verkauf.

Wenn der Rum weiter lagern soll, verändern sich durch den Kontakt mit Eichenholzfässern Farbe und Aroma des Rum erheblich. Je nach Dauer der Lagerzeit entstehen hier sehr hochwertige und äußerst aromatische Produkte.